Seit 21 Jahren steht der Bundes­verband Prostata­krebs Selbst­hilfe mit rund 200 regional organisierten Selbsthilfe­gruppen sowie Regional- und Landes­verbänden an Prostata­krebs erkrankten Männern und deren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite.

Prostata­krebs ist die häufigste Krebs­erkrankung bei Männern. Rund 60.000 Männer erhalten jährlich die Diagnose „Prostata­krebs“, 14.000 sterben daran!

Damit ist der Prostata­krebs Todes­ursache Nr. 2 (nach Lungenkrebs) bei an Krebs erkrankten Männern und das unabhängig von der Lebensweise, wie die Deutsche Krebs­gesellschaft jüngst feststellte – es kann also jeden Mann treffen. Einzige Präventions­maßnahme ist die Früh­erkennung und der rechtzeitige, gezielte Therapie­beginn.

Derzeit ist lediglich das Abtasten der Prostata zur Früh­erkennung eine Kassen­leistung. Die Aussage­kraft dieser Untersuchung ist nicht umfassend. Abhilfe würde hier die Bestimmung des prostata­spezifischen Antigens (kurz PSA) schaffen, das nur in der Prostata produziert wird und mit steigendem Wert Rückschlüsse auf bösartige Veränderungen zulässt. Allerdings ist dieser PSA-Test keine Kassen­leistung und muss als IGe-Leistung vom Betroffenen selbst bezahlt werden.

Seit elf Jahren kämpft der BPS nun in den entscheidenden Gremien um die Anerkennung des risiko­adaptierten PSA-Tests als kostenfreie Früherkennungs­maßnahme. Der Kampf ist noch nicht zu Ende, der BPS bleibt dran und wird mit der Energie der „Volljährigen“ und dem Wissen der Betroffenen unbeirrt weiterkämpfen. Schließlich sollen es die Söhne und Enkel einmal besser haben!