Krebs­therapien können mit Schmerzen, Übel­keit und einer einge­schränkten geistigen Leistungs­fähigkeit einhergehen. Bereits frühere Studien haben einen Zusammen­hang zwischen dem Über­leben von Krebs­kranken und diesen patienten­berichteten Zuständen (= Patient Reported Outcomes (PROs)) belegt.

So ist ein guter gesund­heitlicher Allgemein­zustand mit einem verlän­gerten Gesamt­überleben verbunden. Umso stärker jedoch die Beschwerden waren, desto kürzer lebten die Patienten und Patien­tinnen. Positiv auf das Gesam­tüberleben wirken sich eine gute körperliche Leistungs­fähigkeit sowie die Rollen­funktion in Beruf und Gesell­schaft zu Beginn der Therapie aus. Negativ wirken Übel­keit und Erbre­chen, Appetit­verlust, Atem­not oder Kurzat­migkeit, Fatigue sowie Schmerzen. Keine Auswir­kungen haben Verän­derungen der geistigen, der sozialen und der emo­tionalen Leistungs­fähigkeit, Versto­pfung und Schlaf­störungen. Lesen Sie hier weiter.