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Prostatitis (Prostataentzündung)

Gelegentlich meldet sich in unserem Diskussionsforum der eine oder andere junge Mann ("jünger" heißt hier jünger als ~35 Jahre), der wegen Beschwerden im Unterleib zum Arzt ging und bei dem daraufhin ein erhöhter PSA-Wert festgestellt wurde. Der junge Mann entwickelt deshalb jetzt die Furcht, an Prostatakrebs erkrankt zu sein, während es sich tatsächlich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine zwar unangenehme, aber gutartige Prostatitis (Prostataentzündung) oder eine andere nicht-bösartige Erkrankung handelt, die den PSA-Wert hochtreibt. Das Prostataspezifische Antigen (PSA) ist kein Krebs-, sondern ein Organmarker! Ein erhöhter PSA-Wert zeigt zunächst nur an, dass mit dem Organ Prostata etwas nicht stimmt.

Anhand eines tatsächlich vorgekommenen Beispiels erläutert nachstehend ein Internist, was es mit der Prostatitis auf sich hat.

 

I) Problem: Habe ich jetzt Prostatakrebs?

Fallschilderung

Patient N.N. schreibt im Forum:

Ich bin grad so fertig, dass ich nicht mehr weiter weiß. Ich war vorgestern beim Urologen, weil ich schon seit über einer Woche einen Harnwegsinfekt mit hohem Fieber hatte. Er hat einen Ultraschall gemacht und eigentlich nichts gesagt, außer dass es eine akute Infektion ist und ich eine Weile Bettruhe brauche. Er hat aber nicht sonderlich besorgt gewirkt und auch nichts über die Prostata gesagt. Er hat mich aber ins Labor geschickt um den PSA-Wert zu testen, und der war bei 14,7 ng/mg. Ich habe jetzt furchtbare Angst, dass es Krebs sein könnte. Aber andererseits habe ich gelesen, dass Prostatakrebs sehr unwahrscheinlich bei jungen Männern ist. Ich bin erst 29! Kann der Wert auch wegen der Entzündung so hoch gewesen sein?“

Antwort eines anderen Benutzers im Forum:

Ich denke, Du solltest erst mal unbesorgt sein und die Infektion auskurieren. Prostatakrebs mit 29 Jahren wäre sehr, sehr ungewöhnlich. Hat der Urologe kein Antibiotikum verschrieben? Die Harnwegsentzündung kann sich wohl durchaus auf die Prostata erstrecken.“

Quelle: http://www.prostatakrebse.de/informationen/html/prostatitis.html

II) Ärztliche Beratung

Die aufgezeigte Fallschilderung lässt eine Infektion der Harnblase (=Zystitis) vermuten. Ein Prostatakrebs ist unwahrscheinlich:

  • Alter unter 35 Jahre,
  • keine Zeichen der Prostatitis,
  • keine Zeichen des Prostatakrebs,
  • eine Messung des Prostataspezifischen Antigens (PSA) ist erfolgt, es war deutlich erhöht,
  • der PSA-Wert kann bei einer Blasenentzündung ansteigen,
  • das Ergebnis führt zur verständlichen Verunsicherung des Patienten,
  • eine Aufklärung über die Bedeutung eines auffälligen Wertes ist wichtig und sollte stets im Zusammenhang mit einer Blutuntersuchung erfolgen.

 

Folgende Aufstellung ist orientierend und kann nur Hinweise für die Erkrankung aufzeigen

 

Harnwegs­-infekt

Akute Prostatitis

Prostata-Vergrößerung

Prostata- karzinom

Alter

jederzeit

jederzeit

ab 35 J.

Gipfel bei 65-69 Jh.

Prostatakrebs familiär

 

 

 

+

Warten auf Wasserlassen

 

 

+++

+

Dysurie (erschwert, schmerzhaft)

+++

+++

+

+

Harnstrahl schwach („bis zur Schuhspitze“)

 

 

+++

+

Pollakisurie (häufig, kleine Mengen)

++++

+++

++

 

Harnträufeln/
Harnstottern

 

++

+++

 

Nykturie (nachts vermehrt)

+

+

++

+

Brennen am Ende des Wasserlassen

++++

++

 

 

Schmerz im Dammbereich/ Becken /Stuhlgang

 

+++

 

 

Harnröhrenausfluss eitrig

 

+++

 

 

Erektionsprobleme

?

?

?

?

Ejakulationsschmerz

 

+++

 

+

Harninkontinenz

 

 

+

+++

Rektale Untersuchung schmerzhaft

 

+++

 

+

Prostata-Größe

 

+++

+++

+++

Prostata-Konsistenz weich

 

+++

 

 

Prostata Abgrenzbarkeit schlecht

 

+++

 

 

Prostataverhärtung begrenzt/total

 

 

 

+++

Fieber/Krankheitsgefühl/ Schüttelfrost

 

++

 

 

Urin Bakterien

+++

+++

 

 

BKS/CrP/Leukozyten

+

++

 

 

PSA erhöht

 

+

+

+++

3-Gläser-Probe

 

+

 

 

 

Zur Erklärung:

Algurie Schmerz beim Wasserlassen

Dysurie

  • Jede Art von gestörter Miktion (Wasserlassen)
  • Schmerzhaftes Wasserlassen (auch Algurie, Algos=Schmerz)

Pollakisurie

  • Unter einer Pollakisurie versteht man einen vermehrten Harndrang
  • mit Entleerung kleiner Urinportionen
  • ohne eine Verminderung oder Erhöhung der Gesamturinausscheidung pro Tag.

Nykturie

  • vermehrtes Wasserlassen nachts

Harnblaseninfekt

  • Typische Miktionsbeschwerden
  • Algurie, Strangurie, Pollakisurie, Blasentenesmen (Krämpfe)
  • Harngeruch unangenehm
  • Pyurisch, hämorrhagisch (selten)

Urethritis (Entzündung der Harnröhrenschleimhaut)

  • Wie bei Harnblaseninfekt
  • Zusätzlich Brennen in der Harnröhre
  • Häufig (isolierte) Urethritis durch Geschlechtsverkehr übertragen
  • Akute Prostatitis

Zitiert aus Differentialdiagnose innerer Krankheiten, Herausgeber Walter Siegenthaler, Stuttgart 2000.

"Die akute Prostatitis geht mit hohem Fieber und Schüttelfrost einher. Keimnachweis im Urin.“

  • Dysurie, Pollakisurie, Nykturie, Schmerzen im Damm, Gesäß und Rektum sind die Regel,
  • die Prostata ist schmerzhaft vergrößert und prall-elastisch,
  • die häufigsten Erreger sind E.coli und andere Enterobacteriaceen sowie Enterokokken, sie können in den meisten Fällen im Urin nachgewiesen werden.

In Anlehnung http://www.urologielehrbuch.de/akute_prostatitis.html

Ätiologie der akuten Prostatitis

Die akute Prostatitis entsteht meist durch eine bakterielle Infektion nach Aszension (Aufstieg) aus dem Harntrakt.

Spezielle Risikofaktoren: intraprostatischer Duktreflux, Phimose, Analverkehr, Harnwegsinfekte, Harnblasenkatheter, Prostatastanzbiopsie oder transurethrale Resektionen

Pathologie der akuten Prostatitis

  • vergrößerte Prostata, Hyperämie und Ödem. Abszesse.
  • Infiltration durch neutrophile Granulozyten in azinäre, periazinäre und auch stromale Anteile. Mikroabszesse.

Klinik der akuten Prostatitis

Allgemeine Beschwerden:

Fieber, Schüttelfrost, Rückenschmerzen (Lendenwirbelsäule), Schmerzen im Dammbereich

Miktionsbeschwerden:

Häufiger Harndrang, Pollakisurie, Dysurie, Zeichen der Behinderung (abgeschwächter Harnstrahl bis Harnverhalt).

Rektale Untersuchung:

Die akute Prostatitis führt zu einer stark schmerzhaften rektalen Prostatauntersuchung. Die Prostata zeigt eine teigige Konsistenz. Eventuell ist ein Abszess tastbar.

Diagnostik der akuten Prostatitis:

Urinsediment:

Pyurie, Bakteriurie und Mikrohämaturie

Urinkultur:

identifiziert in der Regel den Erreger und ist somit obligat vor Therapiebeginn.

Blutkultur:

kann bei hohem Fieber oder klinischen Zeichen für eine Urosepsis den Erreger identifizieren.

Labor:

Leukozytose mit Linksverschiebung, erhöhtes CRP und erhöhtes PSA.

Sonographie:

Restharnbildung ?

 

Therapie der akuten Prostatitis

Kalkulierte Antibiose:

bis zum Eintreffen der Urinkulturergebnisse mit z. B. Ofloxacin 200–400 mg 1–0–1 p.o. oder Ciprofloxacin 500 mg 1-0-1 p.o.

Bei schwerem Verlauf der akuten Prostatitis: intravenöse Therapie mit Ampicillin/Clavulansäure 2,2 g 1–1–1 i. v. oder Cephalospoprin i.v. . kombiniert mit Gentamycin 3 mg/kgKG 1–0–0 i. v. Bei fehlernder Besserung ggf. Erweiterung der Antibiotikatherapie mit Reserveantibiotika wie Imipenem oder Meropenem.

Dauer der Antibiose:

parenteral für 3–7 Tage, dann in voller Dosierung oral geeignetes Antibiotikum für 2 bis 4 Wochen. Prospektive Studien für die akute Prostatitis fehlen.

Symptomatische Therapie:

Suprapubische Harnableitung bei Restharnbildung oder therapierefraktärem Fieber, Bettruhe, Rehydratation, NSAR gegen Fieber und Schmerzen (z. B. Diclofenac, Metamizol), Laktulose zur Stuhlerweichung.

Bei Abszedierung:

je nach Ausmaß perineale Nadelpunktion mit einmaliger Aspiration oder perineale Drainage (9–12 CH Pigtail), Anlage unter transrektaler Ultraschall-Kontrolle.

Bei zentral gelegenen Prostatabszessen kann alternativ durch eine transurethrale Resektion der Abszess drainiert werden.

  1. Chronische Prostatitis

Die chronische Prostatitis verursacht meist unspezifische Beschwerden ohne Fieber. Zur differentialdiagnostischen Abgrenzung [Differentialdiagnostik = die Gesamtheit aller Diagnosen, die als Erklärung für die bestehenden Symptome oder Befunde in Betracht kommen] gegenüber der Prostatodynie [chronischen Schmerzen in der Prostata] sind sorgfältige mikrobiologische Untersuchungen (Vier-Gläser-Probe) notwendig."

Zitiert aus Differentialdiagnose innerer Krankheiten, Herausgeber Walter Siegenthaler, Stuttgart 2000.

Epidemiologie der chronischen Prostatitis und des Beckenschmerzsyndroms

In Anlehnung http://www.urologielehrbuch.de/akute_prostatitis.html


Beschwerden aufgrund chronischer Prostatitis und Beckenschmerz sind häufig und im Alter unter 50 Jahren die häufigste urologische Diagnose.

5 % der Männer im Alter vom 20 bis 50 haben eine Prostatitis. Altersgipfel zwischen dem 20. und dem 49. und über dem 70. Lebensjahr. Inzidenz 3/1000.

Ätiologie des Beckenschmerzsyndroms und der chronischen Prostatitis

Die Ätiologie der chronischen Prostatitis und des Beckenschmerzsyndroms ist heterogen, wie es auch die Definitionen implizieren. Je nach Erkrankung überwiegen die infektiösen Ursachen (chronische bakterielle Prostatitis), Miktionsstörungen oder andere ätiologische Faktoren (CPPS oder chronisches Beckenschmerzsyndrom). Wahrscheinlich ist eine multifaktorielle Genese mit auslösenden wie auch krankheitsunterhaltenden Faktoren. Im weiteren Verlauf kann sich der chronische Schmerz durch neuromodulatorische Vorgänge verselbstständigen und von der auslösenden Ursache unabhängig werden, was die Therapie erschwert.

Chronische Infektion mit Bakterien

Enterobakterien, Chlamydia trachomatis, Ureaplasma urealyticum,... Problematisch ist der Infektionsnachweis in der Prostata. Kontaminationen aus der Urethra sowie nicht-pathogene Keime in der Prostata erschweren die Ursachenforschung. Molekularbiologische Marker der Bakterieninfektion sind bei Patienten mit chronischem Beckenschmerz erhöht, trotzdem gelingt bei über 80 % der Patienten mit CPPS kein Keimnachweis.

Intraprostatischer Reflux

Urin und Bakterien gelangen durch Reflux in die Prostata und führen zur Entzündung. Unterstützt wird diese Theorie durch urinöse Bestandteile der Prostatasteine. In dem Biofilm der Prostatasteine können Bakterien trotz adäquater Antibiose oder Immunabwehr persistieren und eine chronische Infektion unterhalten.

Urodynamische Auffälligkeiten bei CPPS

Folgende Befunde können gehäuft bei chronischem Beckenschmerz nachgewiesen werden: Schlechter Urinflow, obstruktive Miktionslage durch Harnblasenhalsenge, Hypersensibilität der Harnblasenfüllung und Sphinkterdyssynergie (gestörtes Zusammenwirken der bei der Blasenentleerung beteiligten anatomischen Strukturen). Weiterhin ist eine funktionelle Dissoziation (schlechte bewusste Steuerung) zwischen dem zentralen Nervensystem (ZNS) und der Beckenbodenmuskulatur bei CPPS gehäuft nachweisbar. Diese Miktionsstörungen können einen intraprostatischen Reflux fördern und über autonome Reflexe einen chronischen neurogenen Schmerz entstehen lassen.

Muskuläre Ursache des chronischen Schmerzsyndroms

Ansatztendinopathien (Überlastungsreaktion einer Sehne an ihrem Knochenansatz mit Schmerzen in diesem Bereich) des Beckenbodens, Myogelosen (Muskelverhärtungen) oder myofasziale Triggerpunkte verursachen bei Aktivierung des Beckenbodens Schmerzen. Weiterhin gibt es Anhaltspunkte für eine neurogene Entzündung als Mechanismus der CPPS. Dadurch wird die Miktion oder die Sexualität schmerzhaft und führt zu einem Vermeidungsverhalten.

Männliche Form der interstitiellen Zystitis

Die Schmerzen und Miktionssymptome ähneln den Beschwerden von Frauen mit interstitieller Zystitis. Weiterhin finden sich Gemeinsamkeiten in der Zystoskopie, beim Kaliuminstillationstest und in der Urodynamik. Die Ätiologie der interstitiellen Zystitis ist unklar.

Psychosomatische Störung

Depressionen und Persönlichkeitsstörungen sind zwar in Kollektiven mit chronischem Beckenschmerzsyndrom häufiger als in den Kontrollen erhebbar, ob ursächlich oder als Folge des Beckenschmerzes ist unklar.

Klinik der chronischen Prostatitis und Beckenschmerzsyndrom

Der international validierte Fragebogen (NIH-CPSI = NIH Chronic Prostatitis Symtome Index) des "NIH Chronic Prostatitis Collaborative Research Network" spiegelt gut das klinische Spektrum der Beschwerden wieder:

Schmerzen oder Beschwerden:

Schmerzlokalisation:

Wo empfanden Sie Schmerzen in der letzten Woche (jeweils 1 Punkt): Zwischen Mastdarm und Hoden (Damm), Hoden, Penisspitze oder Unterbauch.


Schmerzhaftes Urinieren oder Ejakulation

Haben sie innerhalb der letzten Woche folgende Beschwerden beobachtet: Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen oder nach dem Orgasmus (jeweils 1 Punkt).

Schmerzfrequenz:

Wie oft hatten Sie oben aufgeführte Schmerzen: nie, selten, manchmal, oft, fast immer oder immer (0–5 Punkte).

Schmerzintensität:

Wie stark sind diese Schmerzen durchschnittlich: (0–10 Punkte).

 

Miktionsbeschwerden (Beschwerden beim Wasserlassen):

Restharngefühl:

Wie oft hatten Sie in der letzten Woche das Gefühl, dass Ihre Blase nach dem Wasserlassen nicht ganz entleert war?

Nie, weniger als 1 von 5 mal, weniger als die Hälfte, 50 %, mehr als die Hälfte oder immer (0–5 Punkte).

Häufiger Harndrang/Pollakisurie:

Wie oft mussten Sie in der letzten Woche innerhalb von zwei Stunden ein zweites Mal Wasser lassen?

Nie, weniger als 1 von 5 mal, weniger als die Hälfte, in 50 %, mehr als die Hälfte oder immer (0–5 Punkte).

Lebensqualität:

  • Wie sehr haben die Symptome Sie davon abgehalten, das zu tun, was Sie normalerweise in der letzten Woche getan hätten? Nie, wenig, etwas, sehr stark (0–3 Punkte).
  • Wie oft haben Sie innerhalb der letzten Woche an Ihre Symptome denken müssen? Nie, wenig, etwas, sehr stark (0–3 Punkte).
  • Wie würden Sie sich fühlen, wenn sich Ihre jetzigen Symptome wie in der letzten Woche in Ihrem weiteren Leben nicht mehr ändern würden? Ausgezeichnet, zufrieden, überwiegend zufrieden, gemischt teils zufrieden teils unzufrieden, überwiegend unzufrieden, unglücklich, sehr schlecht (0–6 Punkte).

 

Diagnose der chronischen Prostatitis und Beckenschmerzsyndrom

Basisdiagnostik

Anamnese:

Miktionsstörungen? Sexuelle Störungen? Allgemeine Symptome?

NIH-CPSI Fragebogen:

zur Quantifizierung der Beschwerden (s. o.)

Körperliche Untersuchung

mit rektaler Untersuchung zur Differentialdiagnose. Die Prostatauntersuchung sollte nach der initialen Uringewinnung stattfinden.

Harnstrahlmessung:

der Uroflow dient als Suchtest für Miktionsstörungen.

Sonographie (Ultraschalluntersuchung) der Harnblase:

Restharn? Harnblasensteine? Prostatagröße?

PSA:

ab dem 50. Lebensjahr indiziert.

Keimnachweis:

Zur Identifizierung einer chronischen bakteriellen Prostatitis werden vier Portionen einer Miktion getrennt gesammelt und mikrobiologisch untersucht (Sedimentmikroskopie und Urinkultur). Eine bakterielle Prostatitis ist nachgewiesen, wenn die Bakterienkonzentration in Probe 3 und 4 um das zehnfache ansteigt.

  • Die ersten 10 ml Urin (Urethralkeime)
  • Mittelstrahlurin (Harnblasenkeime)
  • Prostataexprimat (Prostatakeime): Normalerweise unter 10 Leukozyten pro Gesichtsfeld in hoher Vergrößerung.
  • Die ersten 10 ml Urin nach Prostatamassage (Prostatakeime)


Aufgrund des hohen Aufwandes und Kosten hat sich der Zwei-Gläser-Test durchgesetzt, aktuelle Studien bestätigten die Gleichwertigkeit:

  • Mittelstrahlurin (Harnblasenkeime)
  • die ersten 10 ml Urin nach der Prostatamassage (Prostatakeime)


Therapie der chronischen Prostatitis und des chronischen Beckenschmerzsyndroms

Differentialtherapie je nach NIH-Klassifikation der Prostata.

Dr. med. Winfried Koller

Termine

 19. September 2019
18. BKK Selbsthilfe-Tag im Rahmen der REHACare International in Düsseldorf
Weitere Informationen und Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier

 

20. September 2019
12. Krebsaktionstag
10.00 bis 16.30 Uhr
Veranstalter: Pflegeteam der Medizinisch Onkologischen Tagesklinik, Universitätsklinikum Ulm, CCCU
Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Innere Medizin, Foyer Ebene 2, Oberer Eselsberg, Albert-Einstein-Allee 23, 89081 Ulm

 

21. September 2019
Öffentliches Patientenforum im Rahmen der Herbsttagung des BPS-Regionalverbands Neue Bundesländer
Referenten und Themen: Dr. Hamza, Chefarzt der Klinik für Urologie und Andrologie am Klinikum St. Georg Leipzig: „Fortschritte bei der Behandlung urologischer Patienten am Klinikum St. Georg in Leipzig "; Dr. med. Töpfer, OA an der Klinik für Urologie und Andrologie: „Welche Anforderungen stellt der Antrag "Zertifiziertes Prostatakrebszentrum" an die Klinik für Urologie und Andrologie im Klinikum?; Dr. med. Schule, niedergelassener Urologe in Markleeberg/Leipzig: „Ambulanter Spezialärztlicher Verband (ASV ) in der Urologie-Fortschritt oder Stillstand?“
9.00 bis 12.00 Uhr
Veranstaltungsort: Klinikum St.Georg Leipzig, Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig
Veranstalter: BPS-Regionalverband Neue Bundesländer 

 

23. September 2019
18.30 Uhr
Fragestunde „Erkrankungen der Prostata – Früherkennung, Therapie, Nachsorge“ mit Prof. Dr. Andreas Manseck, Direktor Urologische Klinik und Leiter ProstatakarzinomZentrum, Klinikum Ingolstadt
Veranstalter: Psychosoziale Krebsberatungsstelle Ingolstadt der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V., Tel. 0841 - 2205076 13, E-Mail: kbs-ingolstadt@bayerische-krebsgesellschaft.de
Veranstaltungsort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Schlaggasse 8, 85072 Eichstätt

 

23. bis 26. September 2019
Thementage in Eichstätt
Veranstalter: Psychosoziale Krebsberatungsstelle Ingolstadt der Bayerischen Krebsgesellschaft in Kooperation mit der Caritas Sozialstation in Eichstätt
Das Programm finden Sie hier

 

26. September 2019
„Allgemeine Sprechstunde“ von Johannes Wessel, Barmer
19.30 Uhr
Veranstalter: SHG Wuppertal
Veranstaltungsort: Helios Klinikum Wuppertal, Heusner Str. 40, 42283 Wuppertal-Barmen, Im Konferenzzentrum (Eingang Torbogen, direkt am Haupteingang) 

 

28. September 2019
Gesundheitstag am Knappschaftskrankenhaus Bottrop „20 Jahre Gesundheitsnetz prosper“
13.00 bis 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: Knappschaftskrankenhaus Bottrop Osterfelder Str. 157 46242 Bottrop
Veranstalter: Knappschaftskrankenhaus Bottrop
Weitere Informationen finden Sie hier
Die SHG Prostataerkrankungen Bottrop e. V. ist mit einem Infostand vertreten

 

1. Oktober 2019
Vortrag von Dr. R. Haerting, Facharzt für Urologie zum Thema "Mein PSA-Wert steigt, (wieder)
was soll ich machen?"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

8. Oktober 2019
Patientenveranstaltung „Neuorientierung im Beruf und Privatleben nach einer Krebserkrankung“ mit den Themen „Sozialrechtliche Fragestellungen (Erwerbsminderungsrente, finanzielle Entlastungsmöglichkeiten)“, „Tipps für den Wiedereinstieg in den Beruf“, „Möglichkeiten positiver Alltagsgestaltung“, „Persönliche Kompetenzen und Ressourcen (wieder-)entdecken und leben“, „Strategien zum guten Umgang mit der Veränderung“
18.00 Uhr
Veranstalter: St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind
Veranstaltungsort: St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind (R 5412, Pflegedirektion, 5. Stock, Werthmannstr. 1, 50935 Köln)
Der Eintritt ist kostenfrei. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter bcn@hohenlind.de

 

10. Oktober 2019
Patiententag im Rahmen des Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung
10.30 Uhr – 18.45 Uhr
Veranstaltungsort: Urania Berlin e.V., An der Urania 17, 10787 Berlin
Veranstalter: Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung e. V.
Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier
Die Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung kostenfrei

 

12. Oktober 2019
Informationstag für Krebspatienten, Angehörige und Interessierte
11.00bis– 14.00 Uhr Vorträge und Infostände, ab 14.00 Uhr Workshops
Veranstalter: CCC Erlangen-EMN
Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Erlangen, Hörsäle Medizin; Ulmenweg 18
Weitere Informationen finden Sie hier

 

19. Oktober 2019
Krebsaktionstag Halle
9.00 bis 15.30 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthaus Halle, Marktplatz 2
Veranstalter: Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft
Weitere Informationen finden Sie hier
Die SHG Halle wird mit einem Infostand vertreten sein

 

23. Oktober 2019
Vortrag von Uta Köppen, Psychoonkologin, Siloah-Krankenhaus, Hannover zum Thema „Fatigue - die krankhafte Müdigkeit"
18.30 Uhr
Veranstalter: Krebsberatungsstelle Soltau (Außenstelle des OAK Walsrode), Bahnhofstraße 15, 29614 Soltau
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, Mühlenweg 4, 29614 Soltau

 

26. Oktober 2019
Offene Krebskonferenz 2019 unter dem Motto „Miteinander reden – verstehen– gemeinsam handeln“
10.00 bis 16.00 Uhr
Veranstalter: Stiftung Deutsche Krebshilfe und Deutsche Krebsgesellschaft
Veranstaltungsort: Campus Westend, Frankfurt am Main
Weitere Informationen finden Sie hier

 

31. Oktober 2019
Vortrag von Bernd Troche, BPS-Landesverband NRW, zum Thema „Studien-Aussage über das Überleben bei Prostatakrebs“
19.30 Uhr
Veranstalter: SHG Wuppertal
Veranstaltungsort: Helios Klinikum Wuppertal, Heusner Str. 40, 42283 Wuppertal-Barmen, Im Konferenzzentrum (Eingang Torbogen, direkt am Haupteingang)

 

5. November 2019
Vortrag von Dr. T. Peiler, Facharzt für Urologie zum Thema "Personalisierte Therapie in der Urologie,
bezogen auf das Prostatakarzinom"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

9. November 2019
Informationstag für Krebspatienten, Angehörige und Interessierte
10 Uhr
Veranstalter: CCC Erlangen-EMN
Veranstaltungsort: Klinikum Bayreuth
Weitere Informationen finden Sie hier

 

11. November 2019
Gruppengespräch mit Facharzt M. Lünzmann, Urologe in Bottrop
18 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Alten Personalkantine, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop (Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper)

 

15. November 2019
Tanzen ist die beste Medizin mit Senioren – Tanzgruppe mit Claudia Bronner, Landesvorsitzende BW Seniorentanze.V.
Veranstaltungsort: Gesundheitszentrum Federsee-Bad Buchau
Die SHG Bad Buchau-Federsee wird mit einem Infostand vertreten sein

 

16. November 2019
2. Bayerischer Selbsthilfekongress zum Thema „Tragende Netze erleben – Selbsthilfekompetenz im Gesundheitswesen"
9.30 bis 16.30 Uhr
Veranstalter: Selbsthilfekoordination Bayern und Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V. in Kooperation mit der Selbsthilfekontaktstelle der Diakonie Hochfranken
Veranstaltungsort: Freiheitshalle, Kulmbacher Str. 4, 95030 Hof
Weitere Informationen finden Sie hier

 

16. November 2019
15. Patiententreffen in Sachsen-Anhalt
9.30 bis 13.00 Uhr
Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Kröllwitz, Ernst-Grube-Str. 40, 06120 Halle, Hörsäle 1-2
Veranstalter: Nierentransplantationszentrum der Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie (Univ.-Professor Dr. P. Fornara) und die Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin II, (Univ.-Professor Dr. M. Girndt) des Universitätsklinikums Halle (Saale)
Weitere Informationen finden Sie hier
Der BPS-Regionalverband Neue Bundesländer wird vertreten sein

 

23. November 2019
Informationstag Prostatakrebs 2019 mit dem Schwerpunkt „Stellenwert der Psychoonkologie für Prostatakrebspatienten“
9.30 bis 14.00 Uhr
Veranstaltungsort: Caritas-Krankenhaus St. Josef, Landshuterstraße 65, 93053 Regensburg, Hörsaal
Veranstalter: Klinik für Urologie Caritas-Krankenhaus St. Josef/PROCAS Selbsthilfegruppe Regensburg/Oberpfalz

 

27. November 2019
Vortrag von Sascha Brinkmann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Gemeinschaftspraxis „Health Prevent", Hannover zum Thema „Die Bedeutung der Darmflora bei der Krebsentstehung und -behandlung"
18.30 Uhr
Veranstalter: Krebsberatungsstelle Soltau (Außenstelle des OAK Walsrode), Bahnhofstraße 15, 29614 Soltau
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, Mühlenweg 4, 29614 Soltau

 

28. November 2019
Vortrag von Dr. med. J. Gleißner, MVZ/DGU Hofaue Wuppertal zum Thema „Bericht vom DGU-Kongress 2019“
19.30 Uhr
Veranstalter: SHG Wuppertal
Veranstaltungsort: Helios Klinikum Wuppertal, Heusner Str. 40, 42283 Wuppertal-Barmen, Im Konferenzzentrum (Eingang Torbogen, direkt am Haupteingang)

 

 

 

 







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