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Prostatitis (Prostataentzündung)

Gelegentlich meldet sich in unserem Diskussionsforum der eine oder andere junge Mann ("jünger" heißt hier jünger als ~35 Jahre), der wegen Beschwerden im Unterleib zum Arzt ging und bei dem daraufhin ein erhöhter PSA-Wert festgestellt wurde. Der junge Mann entwickelt deshalb jetzt die Furcht, an Prostatakrebs erkrankt zu sein, während es sich tatsächlich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine zwar unangenehme, aber gutartige Prostatitis (Prostataentzündung) oder eine andere nicht-bösartige Erkrankung handelt, die den PSA-Wert hochtreibt. Das Prostataspezifische Antigen (PSA) ist kein Krebs-, sondern ein Organmarker! Ein erhöhter PSA-Wert zeigt zunächst nur an, dass mit dem Organ Prostata etwas nicht stimmt.

Anhand eines tatsächlich vorgekommenen Beispiels erläutert nachstehend ein Internist, was es mit der Prostatitis auf sich hat.

 

I) Problem: Habe ich jetzt Prostatakrebs?

Fallschilderung

Patient N.N. schreibt im Forum:

Ich bin grad so fertig, dass ich nicht mehr weiter weiß. Ich war vorgestern beim Urologen, weil ich schon seit über einer Woche einen Harnwegsinfekt mit hohem Fieber hatte. Er hat einen Ultraschall gemacht und eigentlich nichts gesagt, außer dass es eine akute Infektion ist und ich eine Weile Bettruhe brauche. Er hat aber nicht sonderlich besorgt gewirkt und auch nichts über die Prostata gesagt. Er hat mich aber ins Labor geschickt um den PSA-Wert zu testen, und der war bei 14,7 ng/mg. Ich habe jetzt furchtbare Angst, dass es Krebs sein könnte. Aber andererseits habe ich gelesen, dass Prostatakrebs sehr unwahrscheinlich bei jungen Männern ist. Ich bin erst 29! Kann der Wert auch wegen der Entzündung so hoch gewesen sein?“

Antwort eines anderen Benutzers im Forum:

Ich denke, Du solltest erst mal unbesorgt sein und die Infektion auskurieren. Prostatakrebs mit 29 Jahren wäre sehr, sehr ungewöhnlich. Hat der Urologe kein Antibiotikum verschrieben? Die Harnwegsentzündung kann sich wohl durchaus auf die Prostata erstrecken.“

Quelle: http://www.prostatakrebse.de/informationen/html/prostatitis.html

II) Ärztliche Beratung

Die aufgezeigte Fallschilderung lässt eine Infektion der Harnblase (=Zystitis) vermuten. Ein Prostatakrebs ist unwahrscheinlich:

  • Alter unter 35 Jahre,
  • keine Zeichen der Prostatitis,
  • keine Zeichen des Prostatakrebs,
  • eine Messung des Prostataspezifischen Antigens (PSA) ist erfolgt, es war deutlich erhöht,
  • der PSA-Wert kann bei einer Blasenentzündung ansteigen,
  • das Ergebnis führt zur verständlichen Verunsicherung des Patienten,
  • eine Aufklärung über die Bedeutung eines auffälligen Wertes ist wichtig und sollte stets im Zusammenhang mit einer Blutuntersuchung erfolgen.

 

Folgende Aufstellung ist orientierend und kann nur Hinweise für die Erkrankung aufzeigen

 

Harnwegs­-infekt

Akute Prostatitis

Prostata-Vergrößerung

Prostata- karzinom

Alter

jederzeit

jederzeit

ab 35 J.

Gipfel bei 65-69 Jh.

Prostatakrebs familiär

 

 

 

+

Warten auf Wasserlassen

 

 

+++

+

Dysurie (erschwert, schmerzhaft)

+++

+++

+

+

Harnstrahl schwach („bis zur Schuhspitze“)

 

 

+++

+

Pollakisurie (häufig, kleine Mengen)

++++

+++

++

 

Harnträufeln/
Harnstottern

 

++

+++

 

Nykturie (nachts vermehrt)

+

+

++

+

Brennen am Ende des Wasserlassen

++++

++

 

 

Schmerz im Dammbereich/ Becken /Stuhlgang

 

+++

 

 

Harnröhrenausfluss eitrig

 

+++

 

 

Erektionsprobleme

?

?

?

?

Ejakulationsschmerz

 

+++

 

+

Harninkontinenz

 

 

+

+++

Rektale Untersuchung schmerzhaft

 

+++

 

+

Prostata-Größe

 

+++

+++

+++

Prostata-Konsistenz weich

 

+++

 

 

Prostata Abgrenzbarkeit schlecht

 

+++

 

 

Prostataverhärtung begrenzt/total

 

 

 

+++

Fieber/Krankheitsgefühl/ Schüttelfrost

 

++

 

 

Urin Bakterien

+++

+++

 

 

BKS/CrP/Leukozyten

+

++

 

 

PSA erhöht

 

+

+

+++

3-Gläser-Probe

 

+

 

 

 

Zur Erklärung:

Algurie Schmerz beim Wasserlassen

Dysurie

  • Jede Art von gestörter Miktion (Wasserlassen)
  • Schmerzhaftes Wasserlassen (auch Algurie, Algos=Schmerz)

Pollakisurie

  • Unter einer Pollakisurie versteht man einen vermehrten Harndrang
  • mit Entleerung kleiner Urinportionen
  • ohne eine Verminderung oder Erhöhung der Gesamturinausscheidung pro Tag.

Nykturie

  • vermehrtes Wasserlassen nachts

Harnblaseninfekt

  • Typische Miktionsbeschwerden
  • Algurie, Strangurie, Pollakisurie, Blasentenesmen (Krämpfe)
  • Harngeruch unangenehm
  • Pyurisch, hämorrhagisch (selten)

Urethritis (Entzündung der Harnröhrenschleimhaut)

  • Wie bei Harnblaseninfekt
  • Zusätzlich Brennen in der Harnröhre
  • Häufig (isolierte) Urethritis durch Geschlechtsverkehr übertragen
  • Akute Prostatitis

Zitiert aus Differentialdiagnose innerer Krankheiten, Herausgeber Walter Siegenthaler, Stuttgart 2000.

"Die akute Prostatitis geht mit hohem Fieber und Schüttelfrost einher. Keimnachweis im Urin.“

  • Dysurie, Pollakisurie, Nykturie, Schmerzen im Damm, Gesäß und Rektum sind die Regel,
  • die Prostata ist schmerzhaft vergrößert und prall-elastisch,
  • die häufigsten Erreger sind E.coli und andere Enterobacteriaceen sowie Enterokokken, sie können in den meisten Fällen im Urin nachgewiesen werden.

In Anlehnung http://www.urologielehrbuch.de/akute_prostatitis.html

Ätiologie der akuten Prostatitis

Die akute Prostatitis entsteht meist durch eine bakterielle Infektion nach Aszension (Aufstieg) aus dem Harntrakt.

Spezielle Risikofaktoren: intraprostatischer Duktreflux, Phimose, Analverkehr, Harnwegsinfekte, Harnblasenkatheter, Prostatastanzbiopsie oder transurethrale Resektionen

Pathologie der akuten Prostatitis

  • vergrößerte Prostata, Hyperämie und Ödem. Abszesse.
  • Infiltration durch neutrophile Granulozyten in azinäre, periazinäre und auch stromale Anteile. Mikroabszesse.

Klinik der akuten Prostatitis

Allgemeine Beschwerden:

Fieber, Schüttelfrost, Rückenschmerzen (Lendenwirbelsäule), Schmerzen im Dammbereich

Miktionsbeschwerden:

Häufiger Harndrang, Pollakisurie, Dysurie, Zeichen der Behinderung (abgeschwächter Harnstrahl bis Harnverhalt).

Rektale Untersuchung:

Die akute Prostatitis führt zu einer stark schmerzhaften rektalen Prostatauntersuchung. Die Prostata zeigt eine teigige Konsistenz. Eventuell ist ein Abszess tastbar.

Diagnostik der akuten Prostatitis:

Urinsediment:

Pyurie, Bakteriurie und Mikrohämaturie

Urinkultur:

identifiziert in der Regel den Erreger und ist somit obligat vor Therapiebeginn.

Blutkultur:

kann bei hohem Fieber oder klinischen Zeichen für eine Urosepsis den Erreger identifizieren.

Labor:

Leukozytose mit Linksverschiebung, erhöhtes CRP und erhöhtes PSA.

Sonographie:

Restharnbildung ?

 

Therapie der akuten Prostatitis

Kalkulierte Antibiose:

bis zum Eintreffen der Urinkulturergebnisse mit z. B. Ofloxacin 200–400 mg 1–0–1 p.o. oder Ciprofloxacin 500 mg 1-0-1 p.o.

Bei schwerem Verlauf der akuten Prostatitis: intravenöse Therapie mit Ampicillin/Clavulansäure 2,2 g 1–1–1 i. v. oder Cephalospoprin i.v. . kombiniert mit Gentamycin 3 mg/kgKG 1–0–0 i. v. Bei fehlernder Besserung ggf. Erweiterung der Antibiotikatherapie mit Reserveantibiotika wie Imipenem oder Meropenem.

Dauer der Antibiose:

parenteral für 3–7 Tage, dann in voller Dosierung oral geeignetes Antibiotikum für 2 bis 4 Wochen. Prospektive Studien für die akute Prostatitis fehlen.

Symptomatische Therapie:

Suprapubische Harnableitung bei Restharnbildung oder therapierefraktärem Fieber, Bettruhe, Rehydratation, NSAR gegen Fieber und Schmerzen (z. B. Diclofenac, Metamizol), Laktulose zur Stuhlerweichung.

Bei Abszedierung:

je nach Ausmaß perineale Nadelpunktion mit einmaliger Aspiration oder perineale Drainage (9–12 CH Pigtail), Anlage unter transrektaler Ultraschall-Kontrolle.

Bei zentral gelegenen Prostatabszessen kann alternativ durch eine transurethrale Resektion der Abszess drainiert werden.

  1. Chronische Prostatitis

Die chronische Prostatitis verursacht meist unspezifische Beschwerden ohne Fieber. Zur differentialdiagnostischen Abgrenzung [Differentialdiagnostik = die Gesamtheit aller Diagnosen, die als Erklärung für die bestehenden Symptome oder Befunde in Betracht kommen] gegenüber der Prostatodynie [chronischen Schmerzen in der Prostata] sind sorgfältige mikrobiologische Untersuchungen (Vier-Gläser-Probe) notwendig."

Zitiert aus Differentialdiagnose innerer Krankheiten, Herausgeber Walter Siegenthaler, Stuttgart 2000.

Epidemiologie der chronischen Prostatitis und des Beckenschmerzsyndroms

In Anlehnung http://www.urologielehrbuch.de/akute_prostatitis.html


Beschwerden aufgrund chronischer Prostatitis und Beckenschmerz sind häufig und im Alter unter 50 Jahren die häufigste urologische Diagnose.

5 % der Männer im Alter vom 20 bis 50 haben eine Prostatitis. Altersgipfel zwischen dem 20. und dem 49. und über dem 70. Lebensjahr. Inzidenz 3/1000.

Ätiologie des Beckenschmerzsyndroms und der chronischen Prostatitis

Die Ätiologie der chronischen Prostatitis und des Beckenschmerzsyndroms ist heterogen, wie es auch die Definitionen implizieren. Je nach Erkrankung überwiegen die infektiösen Ursachen (chronische bakterielle Prostatitis), Miktionsstörungen oder andere ätiologische Faktoren (CPPS oder chronisches Beckenschmerzsyndrom). Wahrscheinlich ist eine multifaktorielle Genese mit auslösenden wie auch krankheitsunterhaltenden Faktoren. Im weiteren Verlauf kann sich der chronische Schmerz durch neuromodulatorische Vorgänge verselbstständigen und von der auslösenden Ursache unabhängig werden, was die Therapie erschwert.

Chronische Infektion mit Bakterien

Enterobakterien, Chlamydia trachomatis, Ureaplasma urealyticum,... Problematisch ist der Infektionsnachweis in der Prostata. Kontaminationen aus der Urethra sowie nicht-pathogene Keime in der Prostata erschweren die Ursachenforschung. Molekularbiologische Marker der Bakterieninfektion sind bei Patienten mit chronischem Beckenschmerz erhöht, trotzdem gelingt bei über 80 % der Patienten mit CPPS kein Keimnachweis.

Intraprostatischer Reflux

Urin und Bakterien gelangen durch Reflux in die Prostata und führen zur Entzündung. Unterstützt wird diese Theorie durch urinöse Bestandteile der Prostatasteine. In dem Biofilm der Prostatasteine können Bakterien trotz adäquater Antibiose oder Immunabwehr persistieren und eine chronische Infektion unterhalten.

Urodynamische Auffälligkeiten bei CPPS

Folgende Befunde können gehäuft bei chronischem Beckenschmerz nachgewiesen werden: Schlechter Urinflow, obstruktive Miktionslage durch Harnblasenhalsenge, Hypersensibilität der Harnblasenfüllung und Sphinkterdyssynergie (gestörtes Zusammenwirken der bei der Blasenentleerung beteiligten anatomischen Strukturen). Weiterhin ist eine funktionelle Dissoziation (schlechte bewusste Steuerung) zwischen dem zentralen Nervensystem (ZNS) und der Beckenbodenmuskulatur bei CPPS gehäuft nachweisbar. Diese Miktionsstörungen können einen intraprostatischen Reflux fördern und über autonome Reflexe einen chronischen neurogenen Schmerz entstehen lassen.

Muskuläre Ursache des chronischen Schmerzsyndroms

Ansatztendinopathien (Überlastungsreaktion einer Sehne an ihrem Knochenansatz mit Schmerzen in diesem Bereich) des Beckenbodens, Myogelosen (Muskelverhärtungen) oder myofasziale Triggerpunkte verursachen bei Aktivierung des Beckenbodens Schmerzen. Weiterhin gibt es Anhaltspunkte für eine neurogene Entzündung als Mechanismus der CPPS. Dadurch wird die Miktion oder die Sexualität schmerzhaft und führt zu einem Vermeidungsverhalten.

Männliche Form der interstitiellen Zystitis

Die Schmerzen und Miktionssymptome ähneln den Beschwerden von Frauen mit interstitieller Zystitis. Weiterhin finden sich Gemeinsamkeiten in der Zystoskopie, beim Kaliuminstillationstest und in der Urodynamik. Die Ätiologie der interstitiellen Zystitis ist unklar.

Psychosomatische Störung

Depressionen und Persönlichkeitsstörungen sind zwar in Kollektiven mit chronischem Beckenschmerzsyndrom häufiger als in den Kontrollen erhebbar, ob ursächlich oder als Folge des Beckenschmerzes ist unklar.

Klinik der chronischen Prostatitis und Beckenschmerzsyndrom

Der international validierte Fragebogen (NIH-CPSI = NIH Chronic Prostatitis Symtome Index) des "NIH Chronic Prostatitis Collaborative Research Network" spiegelt gut das klinische Spektrum der Beschwerden wieder:

Schmerzen oder Beschwerden:

Schmerzlokalisation:

Wo empfanden Sie Schmerzen in der letzten Woche (jeweils 1 Punkt): Zwischen Mastdarm und Hoden (Damm), Hoden, Penisspitze oder Unterbauch.


Schmerzhaftes Urinieren oder Ejakulation

Haben sie innerhalb der letzten Woche folgende Beschwerden beobachtet: Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen oder nach dem Orgasmus (jeweils 1 Punkt).

Schmerzfrequenz:

Wie oft hatten Sie oben aufgeführte Schmerzen: nie, selten, manchmal, oft, fast immer oder immer (0–5 Punkte).

Schmerzintensität:

Wie stark sind diese Schmerzen durchschnittlich: (0–10 Punkte).

 

Miktionsbeschwerden (Beschwerden beim Wasserlassen):

Restharngefühl:

Wie oft hatten Sie in der letzten Woche das Gefühl, dass Ihre Blase nach dem Wasserlassen nicht ganz entleert war?

Nie, weniger als 1 von 5 mal, weniger als die Hälfte, 50 %, mehr als die Hälfte oder immer (0–5 Punkte).

Häufiger Harndrang/Pollakisurie:

Wie oft mussten Sie in der letzten Woche innerhalb von zwei Stunden ein zweites Mal Wasser lassen?

Nie, weniger als 1 von 5 mal, weniger als die Hälfte, in 50 %, mehr als die Hälfte oder immer (0–5 Punkte).

Lebensqualität:

  • Wie sehr haben die Symptome Sie davon abgehalten, das zu tun, was Sie normalerweise in der letzten Woche getan hätten? Nie, wenig, etwas, sehr stark (0–3 Punkte).
  • Wie oft haben Sie innerhalb der letzten Woche an Ihre Symptome denken müssen? Nie, wenig, etwas, sehr stark (0–3 Punkte).
  • Wie würden Sie sich fühlen, wenn sich Ihre jetzigen Symptome wie in der letzten Woche in Ihrem weiteren Leben nicht mehr ändern würden? Ausgezeichnet, zufrieden, überwiegend zufrieden, gemischt teils zufrieden teils unzufrieden, überwiegend unzufrieden, unglücklich, sehr schlecht (0–6 Punkte).

 

Diagnose der chronischen Prostatitis und Beckenschmerzsyndrom

Basisdiagnostik

Anamnese:

Miktionsstörungen? Sexuelle Störungen? Allgemeine Symptome?

NIH-CPSI Fragebogen:

zur Quantifizierung der Beschwerden (s. o.)

Körperliche Untersuchung

mit rektaler Untersuchung zur Differentialdiagnose. Die Prostatauntersuchung sollte nach der initialen Uringewinnung stattfinden.

Harnstrahlmessung:

der Uroflow dient als Suchtest für Miktionsstörungen.

Sonographie (Ultraschalluntersuchung) der Harnblase:

Restharn? Harnblasensteine? Prostatagröße?

PSA:

ab dem 50. Lebensjahr indiziert.

Keimnachweis:

Zur Identifizierung einer chronischen bakteriellen Prostatitis werden vier Portionen einer Miktion getrennt gesammelt und mikrobiologisch untersucht (Sedimentmikroskopie und Urinkultur). Eine bakterielle Prostatitis ist nachgewiesen, wenn die Bakterienkonzentration in Probe 3 und 4 um das zehnfache ansteigt.

  • Die ersten 10 ml Urin (Urethralkeime)
  • Mittelstrahlurin (Harnblasenkeime)
  • Prostataexprimat (Prostatakeime): Normalerweise unter 10 Leukozyten pro Gesichtsfeld in hoher Vergrößerung.
  • Die ersten 10 ml Urin nach Prostatamassage (Prostatakeime)


Aufgrund des hohen Aufwandes und Kosten hat sich der Zwei-Gläser-Test durchgesetzt, aktuelle Studien bestätigten die Gleichwertigkeit:

  • Mittelstrahlurin (Harnblasenkeime)
  • die ersten 10 ml Urin nach der Prostatamassage (Prostatakeime)


Therapie der chronischen Prostatitis und des chronischen Beckenschmerzsyndroms

Differentialtherapie je nach NIH-Klassifikation der Prostata.

Dr. med. Winfried Koller

Termine

22. bis 23. Februar 2019
6. Brandenburger Krebskongress unter dem Motto „Onkologie im Land Brandenburg – Immer in Bewegung“
Veranstalter: LAGO Brandenburg e.V., Tumorzentrum Land Brandenburg e.V.
Veranstaltungsort: Dorint Hotel Sanssouci, Potsdam
Anmeldung, Programm und weitere Informationen finden Sie hier
Die SHG Mariendorf (Berlin) e. V. wird mit einem Infostand vertreten sein.

 

22. bis 23. Februar 2019
Ein Workshop-Wochenende mit Vorträgen und Bewegungstraining für Patienten mit Krebs
Veranstalter: Selbsthilfegruppe Marburg und Umgebung
Veranstaltungsort: Ortenberghaus, Rudolf Bultmann Str. 7 35037 Marburg
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um verbindliche Anmeldung wird gebeten. Programm und Anmeldung finden Sie hier.

 

5. März 2019
Vortrag von Dr. U. Forner, Ltd. Oberarzt Klinik für Urologie zum Thema „Herr Doktor, ich habe da mal eine Frage – Patienten fragen, der Urologe antwortet“
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

6. März 2019
Vortrag von Dr. med. A. Werner & Catrin Ahrens-van Westen, Krebsberatungsstelle Soltau zum Thema „Was ist Psychoonkologie? Die seelische und soziale Betreuung Krebskranker“
18.30 Uhr
Veranstalter: Krebsberatungsstelle Soltau
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, Mühlenweg 4, 29614 Soltau

9. März 2019
15. Prostata-Symposium mit Informationen zum Thema „Prostata“ und einem „Arzt-Patienten-Seminar“
Veranstaltungsort: „Haus der Siegerländer Wirtschaft“, Spandauer Straße 25, 57072 Siegen
Weitere Informationen beim Sprecher der Siegener BPS-Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe unter Telefon 02735/5260 und unter www.prostatakrebs-siegen.de

 

11. März 2019
Gruppengespräch mit Facharzt M. Lünzmann, Urologe in Bottrop
18 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Alten Personalkantine, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop (Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper)

 

13. März 2019
Informationsabend „Wissenswertes über die Prostata“
Veranstalter: Prostatazentrum am UKM
Veranstaltungsort: Schloss Münster, Aula, Schlossplatz Münster
Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer
Die Teilnahme ist kostenfrei

 

 2. April 2019
Vortrag von PD Dr. S. Miller, Chefarzt Klinik für Urologie zum Thema "Nierensteine, warum bekomme ich diese, und wie werden
sie behandelt"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

3. April 2019
Vortrag von Dr. med. A. Werner, Krebsberatungsstelle Soltau zum Thema „Spezielle ambulante Palliativersorgung im Heidekreis“
18.30 Uhr
Veranstalter: Krebsberatungsstelle Soltau
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, Mühlenweg 4, 29614 Soltau

 

8. April 2019
Vortrag von Dr. med. M. Müller, Chefarzt der Urologie des, KKH Bottrop zum Thema „PSA-Rezidiv“
18 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort : Nephrologisches Zentrum, Osterfelder Str. 155a, 46242 Bottrop (Seminarraum im Untergeschoss)

 

10. April 2019
Vortrag von Gerhard Zieseniß zum Thema „Haben Sie alles geregelt? Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung (Stand 2019) mit aktuellen Vordrucken“
18.30 Uhr
Veranstalter: Krebsberatungsstelle Soltau
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, Mühlenweg 4, 29614 Soltau

 

12. April 2019
„Selbsthilfe 4.0 – Die Challenge“ unter dem Motto „Begegnungen zukunftsfähig gestalten“
12.00 bis 18.15 Uhr
Veranstaltungsort: Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern

 

7. Mai 2019
Dr. Kl. Rembrink, Facharzt für Urologie GE zum Thema "Prostatakrebs und palliativmedizinische Versorgung zu Hause
Veranstaltungsort: Vortrag findet im MCBB Besprechungsraum Nordstern statt.
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

8. Mai 2019
Vortrag von Dr. med. Gero Domzig zum Thema „Ergänzende Krebstherapien“
18.30 Uhr
Veranstalter: Krebsberatungsstelle Soltau
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, Mühlenweg 4, 29614 Soltau

 

4. Juni 2019
Vortrag von PD Dr. W. Vahlensieck, Bad Nauheim zum Thema "Gesunde Lebensführung bei Prostatakarzinom"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

5. Juni 2019
Vortrag von Bernd Troche, LV-NRW des BPS, zum Thema „Angst vor Prostatakrebs? Moderne Optionen der Diagnose und Therapien"
18.30 Uhr
Veranstalter: Krebsberatungsstelle Soltau
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, Mühlenweg 4, 29614 Soltau

 

28. bis 30. Juni 2019
Rheinland-Pfalz-Tag 2019
Veranstalter: Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe – KISS Pfalz Selbsthilfetreff Pfalz e.V.
Veranstaltungsort: Annweiler

 

2. Juli 2019
Vortrag von Dr. U. Forner, Ltd. Oberarzt Klinik für Urologie zum Thema "Die gutartige Vergrößerung der männlichen Prostata
(Benigne Prostatahyperplasie BPH oder BPS)"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

6. August 2019
Vortrag von Fr. Dr. S. Kaminiorz, Chefärztin Klinik Innere Medizin zum Thema "Was Sie über Darmkrebs wissen sollten"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

12. August 2019
Vortrag von Dr. S. Hennigs, Chefärztin der Radiologie des KKH Bottrop zum Thema „Bildgebende Verfahren beim Prostatakarzinom“
18 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Alten Personalkantine, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop (Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper)

 

21. bis 22. August 2019
Therapieseminar der SHG BOttrop
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, 45478 Mülheim a.d.Ruhr

 

3. September 2019
Vortrag von Frau Jutta Heidl, Dipl. Sozialarbeit. Bergmannsheil zum Thema "Schwerbehindertengesetz
Antragstellung, Merkzeichen etc."
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

9. September 2019
Gruppengespräch mit Facharzt M. Lünzmann, Urologe in Bottrop
18 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Alten Personalkantine, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop (Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper)

 

1. Oktober 2019
Vortrag von Dr. R. Haerting, Facharzt für Urologie zum Thema "Mein PSA-Wert steigt, (wieder)
was soll ich machen?"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

26. Oktober 2019
Offene Krebskonferenz 2019 unter dem Motto „Miteinander reden – verstehen– gemeinsam handeln“
10.00 bis 16.00 Uhr
Veranstalter: Stiftung Deutsche Krebshilfe und Deutsche Krebsgesellschaft
Veranstaltungsort: Campus Westend, Frankfurt am Main
Weitere Informationen finden Sie hier

 

5. November 2019
Vortrag von Dr. T. Peiler, Facharzt für Urologie zum Thema "Personalisierte Therapie in der Urologie,
bezogen auf das Prostatakarzinom"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

11. November 2019
Gruppengespräch mit Facharzt M. Lünzmann, Urologe in Bottrop
18 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Alten Personalkantine, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop (Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper)

 

 

 

 

 







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