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Medisuch Siegel 2012

Standard für die Rehabilitation von Patienten mit Prostatakarzinom – ein multidisziplinärer Konsens

 (22.10.2015) Der Prostatakrebspatient erlebt seine Erkrankung in einer langen Kette von einzelnen Abschnitten: Früherkennung – Diagnose – Therapie – Rehabilitation – Nachsorge. Die ersten drei Schritte sind eindeutig und ausführlich in der „S3-Leitlinie Prostatakrebs“ erfasst, werden regelmäßig überprüft und auf einem aktuellen Stand gehalten. Obwohl sich zahlreiche Arbeits- und Fachgruppen der Fachgesellschaften, die Deutsche Rentenversicherung - Bund und die Krankenkassen an der Rehabilitation von Patienten mit Prostatakarzinom beteiligen, existiert für diese Patienten kein standardisiertes Rehabilitationsprogramm.  dgho logo

Daher ist für die Zuweiser zur uro-onkologischen Rehabilitation, insbesondere die Ärzte in den urologischen Akutkliniken, aber auch für die Betroffenen selbst nicht transparent, welche Leistungen im Rahmen der Rehabilitation angeboten werden. Zurzeit ist es den Rehakliniken noch weitgehend selbst überlassen, welche Leistungen sie zur Behandlung welcher Beschwerden und sozialer Situationen sowie welche Beratungsangebote sie anbieten. Aus diesem Grund haben die an der Rehabilitation von Patienten mit Prostatakarzinom beteiligten Fachgruppen unter Beteiligung der Prostatakrebs-Selbsthilfe eine Expertengruppe gebildet und einen multidisziplinären Standard entwickelt.
Als Grundlage wurde im Vorfeld eine themenspezifische Literaturanalyse durchgeführt. Eine Auswertung und Stellungnahme erfolgte dabei insbesondere für die Schwerpunkte Reha-Diagnostik, die Therapie der Harninkontinenz und der erektilen Dysfunktion, Sport- und Bewegungstherapie, Psychoonkologie, sozial- und krankheitsspezifische Beratung.
Der vorgeschlagene Standard ist im Konsens aller Beteiligten in der Expertengruppe im Format einer Leitlinie formuliert worden. Er ist frei zugänglich und kann abgerufen werden unter: http://www.egms.de/en/journals/ors/2015-4/ors000022.shtml.
Der Reha-Standard richtet sich an alle Rehakliniken und Berufsgruppen in der uroonkologischen Rehabilitation, an Betroffene mit Prostatakarzinom, die Deutsche Rentenversicherung - Bund, weitere Renten- und Sozialversicherungen, Krankenkassen und Einrichtungen der ärztlichen Selbstverwaltung sowie die interessierte Fachöffentlichkeit.
Am Reha-Standard können sich sowohl alle an der Rehabilitation von Patienten mit Prostatakarzinom Beteiligten als auch die Betroffenen selbst und die zuständigen Kostenträger orientieren. Der interdisziplinäre Standard zur Rehabilitation von Männern mit Prostatakarzinom soll die Versorgungslage in den Rehabilitationskliniken inhaltlich verbessern, standardisieren und transparenter gestalten. Angeregt wurde dieses Vorhaben vom Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) aufgrund von Rückmeldungen von Betroffenen, die die Rehabilitation in verschiedenen Kliniken als inhomogen und inkonstant empfunden haben. Darüber hinaus können anhand des Reha-Standards eine Evaluierung der inhaltlichen Ausgestaltung von Rehabilitationsleistungen erfolgen und die Qualität der Versorgung verglichen werden.
Die federführenden Fachgesellschaften bei der Entwicklung des Standards waren die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) sowie die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU). Folgende Arbeitsgemeinschaften/ -kreise und Interessensvertretungen waren an der Erstellung des Rehastandards beteiligt: Arbeitskreis Onko Reha der DGHO, Arbeitskreis Reha der DGU, Arbeitskreis Onko Reha der Arbeitsgemeinschaft für Internistische Onkologie (AIO) der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie (DAPO), Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS).
Mitglieder der Expertengruppe zur Erstellung des Rehastandards waren Prof. Dr. med. Oliver Rick, Klinik Reinhardshöhe, Bad Wildungen (Sprecher) (AIO), Dr. med. Timm Dauelsberg, Winkelwaldklinik, Nordrach (DGHO), Prof. Dr. med. Dirk-Henrik Zermann, Vogtland-Klinik, Bad Elster (DGU), Dr. med. Wilfried Hoffmann, Klinik Park-Therme, Badenweiler (DGU), Prof. Dr. med. Ulrich Otto, Klinik Quellental, Bad Wildungen (DGU), Annkatrin Rogge, Klinik Schloß Schönhagen, Schönhagen (DAPO), Joachim Böckmann (BPS), Walter Kämpfer (BPS). Eine kürzere Patientenversion soll dem Reha-Standard folgen.

Termine

 

2017

21. bis 22. Oktober 2017
35. Allmendinger Gesundheitstagen   
Veranstalter: Gemeinde Allmendingen
Veranstaltungsort: Turn- und Festhalle, Marienstr. 18, 89604 Allmendingen
Die SHG Bad Buchau wird mit einem Infostand vertreten sein

 

28.Oktober 2017
Selbsthilfetag in Nienburg
10 bis 14 Uhr
Veranstaltungsort: Rathaus Nienburg, Marktplatz 1, 31582 Nienburg/Weser
Veranstalter: SHG Nienburg
Weitere Informationen finden Sie im Programmflyer

 

2. November 2017
Vortrag von Prof. Lein, Sana-Klinikum Offenbach zum Thema „Knochenprotektion“
18.00 bis 20.00 Uhr
Veranstalter: Prostatakrebs Selbsthilfegruppe Rhein-Main in Offenbach
Veranstaltungsort: Sana Klinikum Offenbach GmbH, Starkenburgring 66, 63069 Offenbach, Helmut-Nier-Saal

 

6. November 2017    
Forum für Erfahrungsausgtausch
19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum des Nebengebäudes des Kreiskrankenhauses Emmendingen, Beginn:
Veranstalter: SHG Prostatakrebs „DELFIN“, Kreis Emmendingen, Ansprechpartner: Horst Köntopp, Tel. 07644 – 930 190

 

6. November 2017
Vortrag von Christine Schmidt-Statzkowski, Pflegeberaterin - Pflegesachverständige zum Thema „Leistungsrecht der Pflegeversicherung - Pflegestärkungsgesetz 2“
18.00 Uhr
Veranstalter: Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Mariendorf (Berlin) e. V.
Veranstaltungsort: Friedenstraße 20, 12107 Berlin

 

7. November 2017
Dr. Th. Peiler, Facharzt für Urologie Gelsenkirchen-Buer: „Neue Entwicklungen in der Behandlung
des Prostatakarzinoms“
18.00 Uhr
Veranstalter: Selbsthilfegruppe Gelsenkirchen-Buer
Veranstaltungsort: Seminarraum der Reha-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)

 

8. November 2017
Vortrag von Dr. rer. nat. Jens Weinberg, Fachapotheker für Arzneimittelinformation, zum Thema „Herstellung von Zytostatika – Personalisierte Krebsmedikation“
18.00 bis 19.30 Uhr
Veranstalter: Selbsthilfe ProstaCura Paderborn
Veranstaltungsort: Brüder Krankenhaus St. Josef, Husener Straße 46, 33098 Paderborn im Franz-Pfanner-Raum, neben der Caféteria „Ambiente“
Der Eintritt ist frei

 

11. November 2017
„Krebstag“ des Klinikums Osnabrück mit einem Vortrag von Prof. Dr. Josef Beuth, Köln, zum Thema „Komplementärmedizin“
Veranstalter: Klinikum Osnabrück GmbH
Veranstaltungsort: Foyer der Akademie, Möserstraße, Osnabrück
Die SHG Osnabrück wird mit einem Infostand vertreten sein

 

13. November 2017
Gruppengespräch mit Facharzt M. Lünzmann, Urologe in Bottrop
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Alte Personalkantine im Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop, Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper

 

18. November 2017
Offene Krebskonferenz zum Thema „Patient-Sein heute: Gemeinsam stark“
10.00 bis 16.30 Uhr
Veranstalter: Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e. V.
Veranstaltungsort: Kongresszentrum Yachthafenresidenz Hohe Düne
Am Yachthafen 1, 18119 Rostock-Warnemünde
Weitere Informationen finden Sie hier
Die Teilnahme ist kostenfrei
Die SHG Rostock wird mit einem Infostand vertreten sein

 

18. November 2017
Informationstag Prostatakrebs 2017 mit dem Schwerpunkt „Komplementärmedizin und Naturheilkunde – Alternativmedizin“
9.30 bis 13.00 Uhr
Veranstalter: Prostatakarzinomzentrum Regensburg (University Cancer Center Regensburg) mit Kooperationspartner PROCAS Selbsthilfegruppe Regensburg/Oberpfalz
Veranstaltunsort: Caritas-Krankenhaus St. Josef (Hörsaal)
Alles Weitere finden Sie im Veranstaltungsprogramm
Die Selbsthilfegruppe Regensburg/Oberpfalz wird mit einem Infostand vertreten sein

 

2018

3. Februar 2018
Infotag für Patienten, Angehörige und Interessierte zum Thema Leben mit und nach Krebs: Fakten und praktische Tipps für Körper, Geist und Seele"
10.00 Uhr
Veranstalter: Comprehensive Cancer Center Erlangen-EMN
Veranstaltungsort: Klinikum Bayreuth GmbH, Konferenzraum 4, Preuschwitzer Straße 101
Alles Weitere finden Sie im Veranstaltungsprogramm