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Medisuch Siegel 2012

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Die Dreifache Hormonblockade (DHB)

Die "Dreifache Hormonblockade" (DHB) ist eine systemische (auf den ganzen Körper wirkende) Therapie, die auch eine Alternative zu radikalen lokalen Therapien sein kann, wenn der Patient eine "definitive Therapie" (Operation, Bestrahlung, HIFU oder Kryotherapie) ablehnt.Die "Dreifache Hormonblockade" ist eine Androgendeprivationstherapie ("Hormontherapie") unter Verwendung dreier verschiedener Wirkstoffe und entsprechend drei unterschiedlichen Angriffswegen auf den Tumor und seine Tochtergeschwülste.

 

Was ist die „Dreifache Hormonblockade“?

Die Dreifache Hormonblockade (DHB) wurde in den 1990er Jahren von dem in Los Angeles (Kalifornien, USA) praktizierenden Onkologen und Hämatologen Dr. Robert („Bob“) Leibowitz entwickelt. Dr. Leibowitz hat sich ganz auf die Behandlung von Prostatakrebs in allen Stadien spezialisiert, und er beschreitet dabei unorthodoxe Wege, die von vielen – wenn nicht den meisten – Urologen abgelehnt werden.

Im Jahre 1991 kam ein neudiagnostizierter Prostatakrebspatient zu Dr. Leibowitz, der weder operiert noch bestrahlt zu werden wünschte und nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten fragte. Es gab damals bereits antihormonelle Therapien, entweder in Form der Orchiektomie (operative Entfernung der Hoden = dauerhafte Kastration) oder – unblutig – als chemische Kastration mittels sogenanter LHRH-Analoga. Dies sind Medikamente, die über einen komplizierten Regelkreis bewirken, dass die Hoden die Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron einstellen (nebenher produzieren – auch bei Frauen – auch die Nebennieren etwas Testosteron. Diese Testosteronproduktion wir durch LHRH-Analoga nicht unterbunden).

Dr. Leibowitz schlug seinem Patienten eine solche „chemische Kastration“ vor, wohl ohne selbst allzu große Erfahrung mit dieser damals noch relativ neuen Behandlungsform zu haben.

Der Erfolg dieser Therapie überraschte ihn. Der Tumor des Patienten bildete sich zurück, der PSA-Wert sank auf einen unauffälligen Wert.

In den darauffolgenden Jahren kamen noch weitere Patienten mit demselben Anliegen, und Dr. Leibowitz verfeinerte diese Therapieform, indem er

  • zusätzlich zu dem LHRH-Analogon als weitere Medikation ein Antiandrogen (entweder 750 mg/Tag Flutamid oder 150 mg des 1992 auf den Markt gekommenen Casodex®) sowie den 5-alpha-Reduktasehemmer Proscar® hinzunahm,
  • die Behandlungsdauer auf in der Regel 13 Monate begrenzte, an die sich eine „Erhaltungstherapie“ von unbegrenzter Dauer mit nur noch dem nahezu nebenwirkungsfreien Proscar® anschließt,
  • bei Vorliegen eines oder mehrerer Hochrisikofaktoren (PSA > 20 ng/ml, Gleason-Summe > 3 + 4 , wenn mehr als die Hälfte der Stanzen zu mehr als 50 % befallen sind oder bereits Metastasen festgestellt werden) zusätzlich eine Chemotherapie mit den Wirkstoffen Docetaxel, Carboplatin, Estramustinphosphat und Dexamethason nach einem festgelegten Protokoll einleitet.

Dr. Leibowitz' Wahlspruch lautet, dass der Krebs so früh wie möglich mit den stärksten verfügbaren Waffen bekämpft werden sollte.

Auf das oben angesprochene Chemotherapie-Protokoll soll hier nicht weiter eingegangen werden, da es in Deutschland kaum zu bekommen ist (die genannten Wirkstoffe sind zwar alle hier verfügbar, aber kaum ein deutscher Arzt – ob Urologe oder Onkologe – ist bereit, das Protokoll umzusetzen, dass je nach Sichtweise als überdimensioniert, nutzlos und/oder viel zu teuer betrachtet wird).

Weitere „Eckdaten“ zu den genannten 13 Monaten Therapie als Richtwert sind, dass

  • der PSA-Nadir (der niedrigste erreichte PSA-Wert) über eine Zeitspanne von mindestens neun Monaten gehalten werden soll (dafür darf der Richtwert von 13 Monaten überschritten werden),
  • der PSA-Wert in möglichst kurzer Zeit einen Wert < 0,05 ng/ml erreichen soll,
  • die Therapie auf keinen Fall länger als 24 Monate durchgeführt werden soll, da danach Osteoporose (Verringerung der Knochenfestigkeit mit im Extremfall der Gefahr spontaner Knochenbrüche) und ein „Ausbrennen“ der Hoden drohen, wobei diese männlichen Keimdrüsen auch nach dem Absetzen der Therapie nicht mehr wieder „anspringen“, d. h. nie wieder Testosteron produzieren. Einen möglichst hohen Testosteronspiegel im Anschluss an die Therapie betrachtet Dr. Leibowitz als sehr wichtig. Auch mit dieser Ansicht unterscheidet er sich von den meisten Urologen, die beim Vorliegen von Prostatakrebs einen dauerhaft niedrigen, möglichst im Kastrationsbereich von ≤ 0,2 ng/ml liegenden Testosteronspiegel für wünschenswert halten.

Die Dreifache Hormonblockade verspricht keine Heilung vom Prostatakrebs. Ziel ist vielmehr, die Krankheit als beherrschbare chronische Erkrankung ähnlich Diabetes, Bluthochdruck usw. zu behandeln. Dr. Leibowitz geht davon aus, dass Prostatakrebs bereits in einem viel früheren Stadium systemisch wird – d. h. nicht mehr auf die Prostata begrenzt ist –, als die Mehrzahl der Urologen einräumen mögen.

Im Gegensatz zu den nur lokal wirkenden Therapien Operation und Strahlentherapie wirkt die DHB im ganzen Körper. Sie wird daher als „systemische“ Therapie bezeichnet. Neben dem Krebsherd in der Prostata werden eventuell vorhandene Mikrometastasen daher ebenfalls bekämpft.

Jede Prostatakrebstherapie hat Nebenwirkungen. Dies ist bei der Dreifachen Hormonblockade nicht anders. Im Unterschied zu den Nebenwirkungen aggressiver Therapien wie Prostatektomie und Bestrahlung sind die bei der DHB auftretenden Nebenwirkungen aber nach Abschluss der Therapie innerhalb von in der Regel drei bis sechs Monaten reversibel, d. h. sie verschwinden wieder. Auch während der Therapie lässt sich gegen einige Nebenwirkungen etwas unternehmen.

Die DHB ist als „intermittierende“ Therapie angelegt, d. h. einer nicht zu kurzen und nicht zu langen Theapiephase folgt eine möglichst lange Pausezeit, in der nur ein 5-alpha-Reduktasehemmer als "Erhaltungstherapie" eingenommen wird. Eine Wiederholung ist prinzipiell möglich.

Im Gegensatz zur in der Urologie üblichen langjährigen bis lebenslangen einfachen Hormonblockade mit einem LHRH-Analogon ist mit der DHB kein permanenter Testosteron-Entzug verbunden. Der Wiederanstieg des Testosteron nach DHB ist ein wesentlicher Faktor in Bezug auf die Lebensqualität der Betroffenen.

Es gibt zwar bereits eine Studie des ebenfalls amerikanischen Onkologen und Prostatakrebs-Spezialisten Dr. Strum, in der die Vorteile einer dreifachen Hormonblockade mit Finasterid als dritter Komponente belegt wird, dennoch wären weitere große Studien erforderlich für die Zulassung der DHB, an denen aber von seiten der Ärzteschaft kaum ein Interesse besteht. Die DHB ist also von den gesetzliche Krankenkassen nicht zugelassen, die anfallenden Kosten werden in der Regel nur zu einem Teil übernommen. Daher ist diese Form der Behandlung meist auch mit einer teilweisen Kostenbeteiligung seitens des Patienten verbunden.

rrd, November 2007
überarbeitet 3.6.2012
überarbeitet 9.6.2013
überarbeitet  2.7.2013



Termine

15. Mai 2019
„Offene Sprechstunde“ mit Prof. Dr. med. Sperling, Prostata-Karzinom-Zentrum am Maria Hilf
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Krankenhaus Maria Hilf GmbH, (ehemals Franziskushaus), Viersener Straße 450 in 41063 Mönchengladbach
Veranstalter: SHG Mönchengladbach

 

18. Mai 2019
Selbsthilfe-Markt-Tour: Was Sie schon immer über Selbsthilfe wissen wollten...
8.00 bis 13.00 Uhr
Veranstalter: Der Paritätische Oberhausen
Veranstaltungsort: Bahnhofstraße 66, 46145 Oberhausen
Weitere Informationen finden Sie hier
Die SHG Oberhausen wird mit einem Infostand vertreten sein

 

19. Mai 2019
Gelsenkirchener Selbsthilfetag
10.00 bis 14.00 Uhr
Veranstalter: Selbsthilfe-Kontaktstelle Gelsenkirchen
Veranstaltungsort: Bergmannsheil Buer/ BKB GmbH, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen
Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer
Die Prostata Selbsthilfegruppe Gelsenkirchen-Buer e. V. wird mit einem Infostand vertreten sein

 

20. Mai 2019
Come-Together der Bottroper Selbsthilfegruppen
17.00 bis 19.00 Uhr
Veranstalter: Der Paritätische, Büro Bottrop
Veranstaltungsort: Berliner Platz, Bottrop
Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer
Die SHG Bottrop wird dort vertreten sein

 

23. Mai 2019
15. Berliner Krebskongress
15.00 bis 18.00 Uhr
Veranstalter: RCC Congress GmbH
Veranstaltungsort: Kaiserin Friedrich-Haus, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin
Weitere Informationen finden Sie hier
Die SHG Prostatakrebs Mariendorf (Berlin) e. V. wird mit einem Infostand vertreten sein.

 

26. Mai 2019
Selbsthilfetag 2019
10.00 bis 14.00 Uhr
Veranstalter: Der Paritätische, Büro Bottrop
Veranstaltungsort: Berliner Platz, Bottrop
Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer
Die SHG Bottrop wird dort mit einem Infostand vertreten sein

 

29. Mai 2019
Tag der Begegnungen (Rosarium)
10.00 bis 16.00 Uhr
Veranstaltungsort:
Veranstalter:
Die SHG Wittenberg wird mit einem Infostand vertreten sein

 

30. Mai bis 2. Juni 2019
Weser-Ems-Ausstellung
Veranstaltungsort: Mehrzweckgelände Tannenhausen
Veranstalter: Stadt Aurich
Die SHGs aus Aurich, Emden, Wittmund und Norden werden mit einem Infostand vertreten sein

 

4. Juni 2019
Vortrag von PD Dr. W. Vahlensieck, Bad Nauheim zum Thema "Gesunde Lebensführung bei Prostatakarzinom"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

5. Juni 2019
Vortrag von Bernd Troche, LV-NRW des BPS, zum Thema „Angst vor Prostatakrebs? Moderne Optionen der Diagnose und Therapien"
18.30 Uhr
Veranstalter: Krebsberatungsstelle Soltau
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, Mühlenweg 4, 29614 Soltau

 

18. Juni 2019
NDR1 Plattenkiste: Vorstellung der ehrenamtlichen Arbeit im Heidekreis durch die SHG Landkreis Heidekreis e.V. und die Krebsberatungsstelle Soltau
12.00 bis 13.00 Uhr

 

25. Juni 2019
Patientenforum anlässlich des 15-jährigen Bestehens der SHG Königs Wusterhausen mit den Themen „ Moderne Behandlungsstrategien des Prostatakrebses“, „MRT-Diagnostik des Prostatakarzinoms“, „Behandlung von Nebenwirkungen der radikalen Prostatektomie – Im Schwerpunkt: postoperative Harninkontinenz“, „Wenn der PSA-Wert wieder steigt – Therapieoptionen beim Erkrankungsrezidiv nach Ersttherapie“
14.00 bis 17.00 Uhr
Veranstalter: SHG Königs Wusterhausen
Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Jena, Hörsaal HS II, Am Klinikum 1, 07747 Jena-Lobeda

 

28. Juni 2019
4. Uro-Marsch-Eibenhardtpfad
Veranstalter: Prof. Dr. Axel Hegele, Klinik für Urologie und Kunderurologie, UKGM, Standort Marburg
Weitere Informationen finden Sie hier

 

28. bis 30. Juni 2019
Rheinland-Pfalz-Tag 2019
Veranstalter: Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe – KISS Pfalz Selbsthilfetreff Pfalz e.V.
Veranstaltungsort: Annweiler

 

2. Juli 2019
Vortrag von Dr. U. Forner, Ltd. Oberarzt Klinik für Urologie zum Thema "Die gutartige Vergrößerung der männlichen Prostata
(Benigne Prostatahyperplasie BPH oder BPS)"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

6. August 2019
Vortrag von Fr. Dr. S. Kaminiorz, Chefärztin Klinik Innere Medizin zum Thema "Was Sie über Darmkrebs wissen sollten"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

12. August 2019
Vortrag von Dr. S. Hennigs, Chefärztin der Radiologie des KKH Bottrop zum Thema „Bildgebende Verfahren beim Prostatakarzinom“
18 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Alten Personalkantine, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop (Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper)

 

21. bis 22. August 2019
Therapieseminar der SHG BOttrop
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, 45478 Mülheim a.d.Ruhr

 

3. September 2019
Vortrag von Frau Jutta Heidl, Dipl. Sozialarbeit. Bergmannsheil zum Thema "Schwerbehindertengesetz
Antragstellung, Merkzeichen etc."
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

9. September 2019
Gruppengespräch mit Facharzt M. Lünzmann, Urologe in Bottrop
18 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Alten Personalkantine, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop (Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper)

 

1. Oktober 2019
Vortrag von Dr. R. Haerting, Facharzt für Urologie zum Thema "Mein PSA-Wert steigt, (wieder)
was soll ich machen?"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

26. Oktober 2019
Offene Krebskonferenz 2019 unter dem Motto „Miteinander reden – verstehen– gemeinsam handeln“
10.00 bis 16.00 Uhr
Veranstalter: Stiftung Deutsche Krebshilfe und Deutsche Krebsgesellschaft
Veranstaltungsort: Campus Westend, Frankfurt am Main
Weitere Informationen finden Sie hier

 

5. November 2019
Vortrag von Dr. T. Peiler, Facharzt für Urologie zum Thema "Personalisierte Therapie in der Urologie,
bezogen auf das Prostatakarzinom"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

11. November 2019
Gruppengespräch mit Facharzt M. Lünzmann, Urologe in Bottrop
18 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Alten Personalkantine, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop (Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper)

 

 

 

 

 







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