Die Protonentherapie wird seit Jahren als vielversprechender Fortschritt in der Krebstherapie gehandelt. Ihr entscheidender Vorteil liegt darin, dass Protonenstrahlen ihre Energie gezielter in den Tumor abgeben und dadurch umliegendes gesundes Gewebe besser schonen sollen als herkömmliche Strahlentherapien. Bei Tumoren in der Nähe empfindlicher Organe hoffen Onkologen deshalb auf weniger Nebenwirkungen.
Nun zeigen erste Ergebnisse der großen prospektiven COMPPARE-Studie, dass die Protonentherapie offenbar ohne Vorteil gegenüber der derzeitigen Standardbehandlung, der intensitätsmodulierten Strahlentherapie (IMRT) ist. Lesen Sie hier weiter.