Männlicher Hypogo­nadismus ist eine hormo­nelle Funktions­störung der Hoden, bei der zu wenig Testo­steron und/oder Sper­mien produziert werden. Niedrige Testosteron­spiegel sind mit zahlreichen Begleit­erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, metabo­lischem Syndrom (= starkes Bauchfett, Bluthoch­druck, gestörter Blut­zucker und gestörte Blut­fette), Fett­leibigkeit, Sarko­penie (= alters- oder krankheits­bedingter Verlust von Skelett­muskel­masse und Muskel­kraft), Osteo­porose und Depression assoziiert.

Bislang war die Gabe von künst­lichem Testo­steron mit einem erhöhten Risiko auf Prostata­krebs assoziiert. Neueste Auswer­tungen haben nun gezeigt, dass bei leitlinien­gerechter Anwen­dung keine Hinweise für ein erhöhtes Prostata­krebs­risiko bestehen. Weitere Informa­tionen finden Sie hier.