Qualitäts­sicherung in der Krebs­medizin hat den Ruf, aufwändig und teuer zu sein. Eine Kosten-Effekti­vitäts-Analyse zeigt jetzt erstmals, dass Patienten, die in zertifizierten Krebs­zentren behandelt wurden, nicht nur länger überlebten als Patienten in nicht-zertifizierten Kliniken, sondern auch geringere Kosten verursachten – trotz des Mehr­aufwands. Die Studie des Deutschen Krebsforschungs­zentrums (DKFZ) zeigt am Beispiel Darmkrebs, dass der mit der Zertifi­zierung von Krebs­zentren verknüpfte Aufwand durch die effizien­tere Versorgung über­kompensiert wird: Die Behandlung von Darmkrebs­patienten in zertifi­zierten Zentren ist geeignet, die Prognose zu verbessern, ohne eine zusätzliche wirtschaftliche Belastung für das Gesundheits­system zu schaffen. Lesen Sie hier weiter.

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