Der Europäische Prostatatag am 15. September soll ein Augenmerk auf die Aufklärung über Prostataerkrankungen und Stärkung des Gesundheitsbewusstseins von Männern richten. Fast 80.000 Männer erkranken jedes Jahr an Prostatakrebs und eine kassenfinanzierte Früherkennung ist weiterhin nicht in Sicht. Und auch die politische Lage in Deutschland gibt Anlass zur Sorge, die unser Vorsitzender, Prof. Dr. Joachim Guderian, aus Betroffenensicht in sehr persönliche Worte fasst:
„Der Blick in das eine oder andere Parteiprogramm macht mir Angst – und zwar richtige Angst! Denn wir sind krank, wir sind nicht mehr die Jüngsten, manche Behandlungen sind sehr teuer, wir sind eine vulnerable Gruppe, wir sind verletzlich und auf den Schutz der Gesellschaft angewiesen.
Wir Krebsbetroffene bedürfen einer offenen, toleranten, wertebasierten und mitfühlenden Gesellschaft. Wir überstehen keine Kosten-Nutzen-Rechnung. Wir brauchen die Solidarität, das Verständnis und Mitgefühl unserer Freunde, Nachbarn, Kollegen, Mitbürger. Wir brauchen diesen Zusammenhalt – finanziell und emotional. Denn wenn es diesen nicht mehr gibt, stirbt nicht nur unsere Hoffnung und das treibt mich tatsächlich um … “