Die operative Ent­­fer­nung der Pros­tata
(radi­kale Pros­ta­­tek­to­mie)

Die operative Ent­­fer­nung der Pros­tata
(radi­kale Pros­ta­­tek­to­mie)

Die radikale Prosta­tektomie (RP) ist der am häufigsten durch­geführte Ein­griff bei einem fest­gestell­ten Prostata­krebs und ver­folgt das Ziel der Hei­lung. Die Prostata und damit der Krebs sollen möglichst voll­ständig ent­fernt wer­den. Diese voll­ständige Ent­fernung nennt man R0-Resektion, das bedeutet: Bei der anschließen­den fein­geweb­lichen Unter­suchung des ent­fern­ten Organs sind die Schnitt­ränder frei von Krebs­zellen. Die RP wird von der Leit­linie als Behand­lungs­mög­lich­keit für Patienten mit lokal begrenz­tem Prostata­karzi­nom aller Risiko­gruppen empfohlen. Sie sollte vor allem einge­setzt wer­den, wenn wahr­schein­lich eine R0-Resektion erreicht wer­den kann. Das ist dann der Fall, wenn der Krebs wie bei Ihnen auf die Prostata be­grenzt ist und die Kapsel der Prostata noch nicht durch­brochen hat.
(Aus: Prostatakrebs I – Lokal begrenztes Prostatakarzinom, Zweite Auflage, Juni 2015, S. 42)

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