Was ist Krebs?

Was ist Krebs?

Krebs entsteht durch veränderte Erb­in­for­mationen ein­zelner Zellen. Der Körper er­kennt und kontrolliert viele solcher ge­ne­tisch ver­änder­ten Zellen. Wenn sich aber Zellen dem Kon­troll­mecha­nis­mus des Körpers entziehen können, teilen sie sich un­ge­bremst. Dann ver­mehren sie sich schneller als normale Kör­per­zellen und ver­drängen das ge­sun­de Körper­gewebe. Eine so ent­stan­dene Geschwulst nennt man Tumor. Man unterscheidet zwischen gut- und bös­artigen Tu­moren. Zu letzteren ge­hören die Karzi­nome. Bösartig bedeutet, dass einzelne Krebs­zellen sich aus dem Tumor lösen können. Über die Blut- oder Lymph­bahnen kön­nen sie sich in anderen Organen an­sie­deln und neue Ge­schwulste bilden, so­ge­nannte Metas­tasen. Prostatakrebs gehört zu den Karzi­nomen. Das Kar­zinom ist ein bös­ar­tiger Tumor der Haut oder der Schleimhaut. Das Prostata-Karzinom geht von den Drüsen der Prostata aus. Wenn es streut, können sich Metastasen in den Lymph­knoten, in den Knochen oder in anderen Organen bilden.
(Aus: Früherkennung von Prostatakrebs – Information für Männer, Zweite Auflage, Juli 2015, S. 23)
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