Bestimmung des PSA-Werts

Bestimmung des PSA-Werts

Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Ei­weiß, das nur in der Prostata produziert wird. Im Krebs­gewebe ist es zehnmal höher kon­zen­triert als in der gesunden Prostata. Ein erhöhter PSA-Wert deutet auf eine Ver­änderung der Prostata hin. Eine mög­liche, aber nicht die einzige Ursache hierfür ist eine Krebs­erkrankung der Prostata. Bei etwa einem von vier Männern mit erhöhtem PSA-Wert wird durch die an­schlie­ßende Entnahme der Gewebe­probe ein Karzinom nach­ge­wiesen. Liegt der gemessene PSA-Wert bei über 10 ng/ml (Nanogramm pro Milliliter), wird bei jedem zweiten Mann ein Karzinom gefunden.
(Aus: Prostatakrebs I – lokal begrenztes Prostatakarzinom, Zweite Auflage, Juli 2015, S. 16)

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