Strahlen­be­hand­lungen

Strahlen­be­hand­lungen

Die zweite wichtige Be­hand­lungs­mög­lich­keit mit Aus­sicht auf Hei­lung ist die Bestrah­lung. Dabei wird hoch­ener­ge­tische Strah­lung direkt auf das Tumor­ge­webe ge­richtet. Die Zell­kerne werden so geschä­digt, dass die Krebs­zellen sich nicht mehr teilen können und abster­ben. Die Strah­lung wirkt auf gesunde Zellen ebenso wie auf Krebs­zellen. Es ist heute aber mög­lich, die Strah­lung so ziel­ge­richtet aus­zu­sen­den, dass über­wie­gend Krebs­zellen zer­stört wer­den. Da­durch ist die Bestrah­lung mit der Operation in Bezug auf Heilungs­chancen und Neben­wirkun­gen ver­gleich­bar. Aus­sage­kräf­tige Stu­dien, die beide Behand­lungs­mög­lich­kei­ten mit­ein­ander ver­glichen haben, gibt es nicht. Man unter­scheidet grund­sätzlich zwei Arten der Bestrahlung:

• die Bestrahlung von außen durch die Haut („perkutane Strahlen­therapie“)
• die Bestrahlung von innen („Brachy­therapie“)
(Aus: Prostatakrebs I – Lokal begrenztes Prostatakarzinom, Zweite Auflage, Juni 2015, S. 52ff)

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